Wir über uns

Bergland WappenDie KDStV Bergland wurde am 14.12.1921 in Freiberg (Sachsen) gegründet und im folgenden Jahr in den Cartellverband der katholischen deutschen Studenten­verbindungen (CV) aufgenommen. Die Farben der Verbindung sind weiß, grün und orange. Im Jahr 1925 wurde die Übersiedelung an die RWTH in Aachen beschlossen.

Unter dem Nationalsozialismus erstarb mit der Auflösung des CV 1935 das Verbindungsleben bis auf die Pflege der gewachsenen Freundschaften. Der Freundschaftsbund überlebte diese schwere Zeit. Am 21. Januar 1949 wurde die Verbindung zusammen mit der KDStV Baltia, die in Danzig Verbindungshaus verloren hatte, als Baltia-Bergland wiederbegründet. Der Zustrom der Studenten zu den Verbindungen war damals sehr groß. Nach 6 Semestern war die Doppelverbindung so stark, dass am 1. Juli 1951 eine freundschaftliche Trennung in zwei selbstständige Verbindungen Baltia und Bergland möglich war.

Nach der Wiederbegründung stand man ab 1951 wieder auf eigenen Füßen. Das Verbindungshaus wurde wieder aufgebaut, und Bergland begann dort wieder ein blühendes Leben.

Zur Zeit gibt es 22 studierende (»Aktive«) Bergländer und 235 Alte Herren. Wir Mitglieder der KDStV Bergland sind, wie alle Mitglieder des CV, durch die Prinzipien religio (Glaube), amicitia (Freundschaft), scientia (Wissenschaft) und patria (Vaterland, Demokratie, freiheitliche Grundordnung) verbunden. Man weiß sich so in einem Lebensbund mit Menschen, die sich für die gleichen Werte einsetzen wollen.

Bundesbrüderlichkeit bedeutet uns Bergländern, sich gegenseitig zu unterstützen, aber auch mal miteinander streiten zu können, gemeinsam zu arbeiten, aber auch gemeinsam zu feiern.

Jeder Bundesbruder kann und soll sich in die Verbindung einbringen und so sich persönlich und die Gemeinschaft weiterentwickeln.

Die KDStV Bergland ist demokratisch organisiert. Sie ist farbentragend, d.h. die Mitglieder der Bergland tragen bei Veranstaltungen Band und Mütze in den Verbindungsfarben. Wir lehnen die Mensur (studentisches Fechten), die wir als Form des Duells ansehen, prinzipiell ab. Wir sind keine politische Gruppe, jedoch wollen wir politisches und geschichtliches Bewußtsein pflegen und fördern. Wir versuchen, Traditionen mit Leben zu füllen, wo es uns sinnvoll erscheint, anstatt dem Trend hinterher zu laufen. Toleranz ist uns wichtig! Der Dialog der verschiedenen Kulturen sichert Frieden und Fortschritt aller Menschen. Wir wollen unsere Prinzipien nicht anderen aufdrängen, aber sie uns auch nicht nehmen lassen. Wir wollen unseren Glauben, die Kultur und Sprache unserer Heimat pflegen und leben. Ausgehend von unseren Werten und Überzeugungen versuchen wir, als einzelne und als Verbindung positiv auf die Gesellschaft einzuwirken.